Verständnisproblem - Marken-Gene: Fortpflanzung als Urheberre…

Leute, ich verstehe die Sache nicht recht. Vielleicht hilft mir mal
einer.
Also, die Sache sieht doch so aus:
Da hats eine Bohne, die seit hunderten von Jahren in einem Land
angebaut wird. Nicht Besonderes, eben eine Grundlage.
Jetzt kommt einer daher und will auf etwas, was seit hunderten von
Jahren besteht, ein Patent.
Mehr als ein paar Lacher kann er sich doch nicht holen, oder?
Denn wenn die Leute einfach die Bohne anbauen, die seit hunderten von
Jahren so angebaut wird, wie sollte denn da ein Patent in irgendeiner
beliebigen Form durchsetztbar sein? - Mit welcher Begründung?
Ich verstehe es einfach nicht. Meinetwegen kann ja ein Patent erteilt
werden, aber es ist völlig nutzlos, da nichts anderes gemacht wird
als hunderte von Jahren VOR dem Patent. Welcher Schwachkopf denkt
denn über sowas überhaupt nach?
Verstehe ich was falsch?
Bezieht sich das Patent also nicht auf die Bohne in der
“Normalversion”?
Man kann einfach hingehen und etwas ganz Gewöhnliches patentieren
lassen?
Hä? - Wer soll denn da noch etwas durchsetzen, wenn er von allen
ausgelacht wird?
So ein Patent ist doch so offensichtlich deppert, welche Regierung
ist denn so albern, sowas ernst zu nehmen? - Das ist doch das Papier
nicht wert, auf dem es geschrieben steht, oder doch?
In den USA ist das patentiert.. na und? - Woanders ist es normal, wer
würden denn ein Patent anerkennen, das sich auf etwas völlig normales
bezieht und für das Prior-Art eine viel zu schwache Ausdrucksweise
wäre?
Wenn etwas in einem Land nicht normal ist, dann kann es woanders
völlig normal sein. Schon diese simple Tatsache bedingt, dass eine
unbegrenzte Patendurchsetzungsmöglichkeit praktisch nicht umsetztbar
ist.
Ist das richtig? - Zwingt irgend ein Abkommen denn ein Land, etwas
offensichtlich Hirnrissiges, wohlmöglich noch die Bevölkerung
Gefährdendes durchzusetzen?
Ich kapiers nicht. Erklärung erwünscht.
k-hm

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