Schauermärchen - Marken-Gene: Fortpflanzung als Urheberre…

Züchtungen kosten eine Menge Zeit und eine Menge Geld. Da die
Weiterentwicklung effizienter Methoden hierzulande ja immer weiter
eingeschränkt wird, bleibt nur der konventionelle Weg über natürliche
Kreuzungszüchtung. Das dauert, und ehe eine halbwegs vernünftige
Sorte herauskommt, können schon mal Jahre vergehen.
Warum bitte soll derjenige, der sich die Mühe macht, dies
durchzuführen, nicht über eine Lizenz an den Erträgen beteiligt
werden, die diejenigen, die die Ergebnisse dann selbstverständlich
nutzen, damit erzielen?
Mal zum Verständnis: jeder, der will, kann Linda anbauen, wie er
möchte, er darf sie nur nicht mehr kommerziell vermarkten.
Darüber kann man jetzt streiten, aber grundsätzlich ist gegen das
Verfahren nichts einzuwenden, Kartoffelanbau ist schließlich nicht so
einfach, wie es sich die meisten hier mal wieder vorstellen. Und:
Bevor die Linda-Diskussion losgetreten wurde, wußten wahrscheinlich
90% ihrer selbsternannten Verteidiger nicht einmal, daß die Knolle
die sie für unverschämte 1,99 das Kilo im Discounter in den Korb
packen auch einen Namen hat.
Grüße
H.M.

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