Re: Gesundschrumpfen - Hewlett-Packard will zwei PC-Marken anbi…
markeneine Firma 80% Marktanteil dauerhaft behält ist illusorisch.
Wenn
Das diese Zahl wirklich stimmt scheint mir illusorisch - da hat sich
jemand vertippt! Oder das gilt nur für einen mehr oder weniger
willkürlich abgegrenzten - im Artikel steht ja auch bis zu 80% - Teil
des PC Marktes (etwa Desktop PCs bei Compaq / HP und deren
Tochtergesellschaften). Immerhin ist (oder war) doch Dell Marktführer
- da können 80% nach der Fusion unmöglich stimmen!
> Produkte austauschbar. Und das weiß der Kunde. Wenn dann mal etwas
Das sind doch jetzt schon in weiten Teilen weder HP noch Compaq
Produkte, sondern das Zeug wird von irgendwelchen Felxtronics o.ä.
zusammengesteckt. HP und Compaq steuern da nicht viel mehr als den
Markennamen bei. Bis zum Support ist im Zweifelsfall alles
outgesourcet (schönes deutsches wort …). Damit ändert sich durch
die Fusion nüchtern betrachtet gar nichts: Zwei Markennamen für
weitgehend identische Produkte.
Und wenn der Kunde das alles wirklich so aufmerksam verfolgen würde,
dann bliebe z.B. der Erfolg der Markenstrategie von VW (nur als
Beispiel) ein Rätsel: VW, Audi, Seat - weitgehend das selbe (mit mehr
oder weniger modfizierter Hülle) und dennoch deutliche
Preisunterschiede …
> schief läuft, dann bei beiden und schwupps in der Marktanteil hin.
> Dann fliegen die nächsten 10.000 Arbeiter und werden die nächsten
Na dann werden die Arbeitsplätze halt bei einem anderen PC Vertreiber
wieder aufgebaut. Der kann ja seine PCs auch nicht durch wunschdenken
vertreiben.
> Aktienoptionen an das obere Managment verteilt. Und schon fällt das
> Kartenhaus zusamen..
Dazu braucht es keiner ‘der böse Manager bedient sich auf Kosten des
generellen allgemeinwohls und insbesondere der - im Gegensatz zu ihm
- hart arbeitenden Arbeitnehmerschaft’ Szenarien. Solche Fusionen
haben unter dem Strich nur in den seltensten Fällen etwas gebracht.
Man braucht da nur die Fusionsgeschichte von Compaq selbst anschauen
(oder auch die etlichen Fusionen des Daimler Konzerns in den
vergangenen Jahren / Jahrzehnten).